Kursteilnehmer während eines Tests

Weiterbildung zur Wohnbereichs- oder Stationsleitung sowie Weiterbildung zum Praxisanleiter

„Qualifiziert. Motiviert. Engagiert“

– diese Grundgedanken unserer Firmenphilosophie tragen unseren unternehmerischen Erfolg. So sehen wir nicht nur unsere Mitarbeiter in der Verantwortung, diese Verantwortung autonom umzusetzen. Vielmehr möchten wir ihnen dabei die größtmögliche Unterstützung angedeihen lassen. Dementsprechend bieten wir neben unserem umfangreichen Fortbildungsprogramm auch berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen für unsere examinierten Fachkräfte in der Pflege an.

Wir übernehmen gern die anfallenden Kosten, denn qualifizierte und vor allem auch zufriedene Mitarbeiter sind unser primäres Ziel.

In Zusammenarbeit mit bekannten Weiterbildungsträgern in NRW bieten wir momentan folgende pflegefachlichen Weiterbildungen an:

Weiterbildung zur Wohnbereichs- oder Stationsleitung

Nach Abschluss der Weiterbildung zur Wohnbereichs- oder Stationsleitung dürfen Sie sich „Staatlich geprüfte Fachkraft zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit“ nennen. In der Regel umfasst der Stationsleitungskurs eine Zeitspanne von rund 15 Monaten.

Ziele der Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung

Die Weiterbildung zur Staatlich geprüften Fachkraft zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit soll die Teilnehmer/innen dazu befähigen, eine Abteilung einer Pflegeeinrichtung selbstständig zu leiten. Die Teilnehmer werden sowohl auf eine leitende Funktion in stationären als auch in ambulanten Pflegeeinrichtungen vorbereitet. Neben der Leitung geht es primär darum, die kompletten pflegerischen Arbeitsabläufe zu organisieren und zu koordinieren. Man kann die Wohnbereichsleitung bzw. Stationsleitung in der Pflege mit einer Abteilungsleitung in wirtschaftlichen Berufen vergleichen.

Zugangsvoraussetzungen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen Pflegeberuf
  • 2 Jahre Berufserfahrung

Die Weiterbildung zur Stations- oder Bereichsleitung in einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung kann jeder absolvieren, der eine abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in oder Heilerziehungspfleger/in hat. Außerdem ist eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren vor Beginn der Weiterbildung erforderlich.

Inhalte der Weiterbildung zur Stationsleitung

  • Personalführung
  • Qualitätsmanagement
  • Fachliche Exzellenz im jeweiligen Pflegeberuf
  • Organisation eines Krankenhauses oder Pflegeheims
  • Betriebswirtschaft
  • Recht
  • Datenverarbeitung
  • Pflegetheorie und Pflegemodelle
  • Berufs- und Arbeitspädagogik
  • Gerontologie, Palliativpflege und Gerontopsychiatrie

Neben Kenntnissen zu Qualitätsstandards in der Pflege erlangen die Teilnehmer auch Fertigkeiten in der Mitarbeiterführung, um künftig als Pflegedienstleitung arbeiten zu können. Insbesondere andere Pflegekräfte der gleichen Station müssen von der Staatlich geprüften Fachkraft zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit geführt werden. Aber auch für die Patienten ist die Wohnbereichsleitung die wichtigste und erste Ansprechstelle.

Weiterbildung zum Praxisanleiter

Im Rahmen des Krankenpflegegesetzes muss jede Pflegeeinheit über eine ausreichende Anzahl von Praxisanleitern verfügen. Die Aufgabe der Praxisanleiter ist, die Auszubildenden und neue Mitarbeiter praktisch zu begleiten und einzuarbeiten. Dabei stellen sie das praktische Pendant zu Lehrern der Pflegeberufe dar und fungieren als Fachprüfer in staatlichen Prüfungen. Diese Weiterbildung umfasst in der Regel Lerneinheiten im Umfang von 200 Stunden.

Ziele der Weiterbildung zum Praxisanleiter

Die Weiterbildung zum Praxisanleiter in Pflegeberufen kann als eine Art Mentor-Programm betrachtet werden. Hauptsächlich handelt es sich um eine pädagigische Ausbildung. Die Aufgaben eines Praxisanleiters sind die Betreuung der Auszubildenden in Gesundheitsfachberufen und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Zugangsvoraussetzungen

Die Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter setzt eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren voraus. Mögliche Berufe sind Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in.

Inhalte der Weiterbildung Praxisanleiter

  • Allgemeine Grundlagen der Berufsausbildung in der Theorie
  • Grundlagen der Erwachsenenbildung
  • Förderung von Handlungskompetenz
  • Lernerfolgskontrollen durchführen
  • Beurteilungsgespräche führen
  • Umgang mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Ausbildungsrecht
  • Richtiger Umgang mit dem Ausbildungsplan

Weiterbildungsinitiative von Wirtz & Partner

Jeder examinierte Mitarbeiter von Wirtz & Partner, der die Probezeit bei uns erfolgreich absolviert hat und sein berufliches Spektrum erweitern möchte, kann sich auf eine solche Maßnahme bewerben. Freude am Lernen und ein hohes Maß an Eigeninitiative setzen wir dabei voraus. Üblicherweise finden die Weiterbildungen berufsbegleitend in Blockform statt und erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. einem halben bis zwei Jahren. Mit den teilnehmenden Mitarbeitern wird eine sogenannte Weiterbildungs- und Bindungsvereinbarung getroffen, deren Inhalt und Umfang wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Besteht konkretes Interesse an einer Weiterbildung oder möchten Sie sich erst einmal umfangreich informieren, freuen wir uns auf einen Beratungstermin mit Ihnen.

Ihr Ansprechpartner:

Ute Lehner
+49.202.24506-50
lehner@wirtz-partner.de